Frühlingssinfonie DVD


Frühlingssinfonie DVD


Bestellnummer: GN189187
 EAN: 9990051829013
VerlagsartikelNr..: 828767467993
Verlag: Universum Film

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Inhalt:
Ein Film von Peter Schamonie
Hauptfilm 104 min
1819 geboren wird Clara Wieck von ihrem geschiedenen Vater früh in
Klavierspiel unterrichtet und rigoros zur Virtuosin erzogen. Im Haus ihres
Vaters lernt Clara später den neun Jahre älteren Komponisten und ebenfalls
Schüler ihres Vaters, Robert Schumann, kennen - und lieben. Um Clara von
Schumann zu trennen, schickt Friedrich Wieck sie zum Gesangsstudium nach
Dresden. Als er erfahren muss, dass Schumann sie dort besucht, kommt es zum
Bruch zwischen dem Musikpädagogen und seinem genialen Schüler.
'Frühlingssinfonie' von Peter Schamoni setzt furios ein. Gideon Kremer, der
Teufelsgeiger aus Russland, säbelt, als Paganini verkleidet, original eines
von dessen wilden Capriccios vor einem Biedermeier-Publikum herunter. Da
stockt einem schon der Atem. Auf der Empore des Saales das offene Gesicht des
jungen Schumann (Herbert Grönemeyer). Er zuckt nach den wilden Rhythmen. Sein
Entschluss steht fest. Er will 'der Paganini des Klaviers' werden.
Schamoni schneidet sich zehn himmelstürmend traurige Jahre aus dem Leben
Schumanns heraus. Er geht bei Friedrich Wieck (Rolf Hoppe), dem
geschäftstüchtig kalkulierenden Vater des Wunderkindes, Clara Wieck
(Nastassja Kinski), in die Lehre. Er muss aufgeben. Eine Handverletzung macht
ihn für die Pianistenkarriere untauglich. Der junge Himmelsstürmer wirft sich
auf die Komposition. Er verliebt sich in Wiecks begnadete Tochter. Der starre
Vater will die Verbindung verhindern mit allen Mitteln. Man geht, um doch
heiraten zu können, schließlich vor Gericht. Der Rabenvater, der seine ganze
Liebe und das Kapital seines Herzens in die göttliche Pianistentochter
geworfen hatte, verliert. Das junge Paar kann heiraten, kann endlich seine
romantische Liebe für immer knüpfen. Das Happy-End ist umwölkt. Schamoni
deutet an: Dies muss schief gehen. Zwei Genies können einander nicht
ertragen. Die menschliche Tragödie ist vorprogrammiert. Der Film klingt aus,
deutlich in Moll. Dieser Film von Peter Schamoni ist mehr als nur die
redliche Auspinselung von bekannten Musikerschicksalen. Er klingt wirklich.
Er ist sehenswert. Sogar für Musikfreunde und Schumann-Kenner. (DIE WELT,
1983, Friedrich Luft).

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